Apr 082013
 

Ein Lektorat kann ein Buch immens verbessern. Dies liegt vor allem daran, dass das Buch sehr kritisch und intensiv überprüft wird. Es fängt bei den simplen Rechtschreibfehlern an, geht über Grammatik zu Verbesserung des Leseflusses. Dies wird oft durch ganz einfache Satzumstellungen oder Vermeidung von Wortwiederholungen erreicht. Ein gutes Lektorat verändert dabei weder den Inhalt noch die Aussage des Satzes, sondern unterstreicht diesen nur.

Aber auch eine Inhaltliche Überprüfung findet dabei automatisch statt. Denn ab und an erscheint etwas unlogisch, verwirrend oder nicht ganz verständlich. Hier wird der Autor auf diesen Punkt hingewiesen und er kann sogleich daran arbeiten, etwas ausfeilen, umformulieren und somit dem Leser einiges an Missverständnissen ersparen.

Das war der einfache Bereich des Lektorates.

Doch ein Lektorat kann sogar noch weiter gehen.  So ist auch eine weitergehende fachliche Überprüfung möglich. Gab es zu der Zeit, in der das Buch spielt, bereits die vom Autor erwähnten Punkte? Denn es ist doch fast nichts peinlicher, als wenn ein Ritter z.B. auf seine Armbanduhr schaut. Es fängt bei diesen Kleinigkeiten an und geht bis zur tiefgehenden Hintergrundrecherche.

keine Deutschlehrermanier

Wenn nun die Befürchtung aufkommt, wie im Deutschunterricht eine korrigierte Arbeit zurück zu bekommen, mit einer Anmerkung, die selten wirklich motivierend war, braucht keine Angst zu haben. Ein Lektor arbeitet eng mit dem Autor zusammen und zwar um ein Buch zu verbessern und nicht zu korrigieren. Zwar kann ein Lektor zufälligerweise ein Deutschlehrer sein, muss es aber nicht. Es gibt viele Personen, die ein natürliches Gespür für die Sprache haben, aber denen dafür wieder das Talent des eigentlichen Schreibens fehlt. Diese unterbreiten Verbesserungsvorschläge und gehen auch auf die Eigenarten des Textes und die Wünsche des Autors ein.

Warum nicht selbst korrigieren?

Als Autor ist man viel zu nah am Text dran. Dabei wird vieles sehr leicht übersehen. Wortdopplungen nicht wahr genommen oder auch unlogische Punkte nicht erkannt. Denn man weiß ja, was man schreiben wollte. Daher ist es besser, wenn jemand anderes darüber schaut. Jemand der den Text nicht kennt.

Wie läuft eine Lektoratsanfrage ab?

Geplant ist, folgendes Verfahren:

Kopfstand.net fordert eine willkürliche Textauswahl von etwa 3 Seiten an. Diese wird an verfügbare und interessierte Lektoren weitergeleitet. Diese werden einen Abschnitt bis zu einer Seite davon bearbeiten. Dieser bearbeitete Bereich wird zusammen mit einem Angebot an den Autor zurück geleitet. Der Autor kann sich dann für einen Lektor entscheiden. Dabei spielt nicht nur das Angebot eine Rolle, sondern auch die Arbeitsweise und auch das Profil des Lektors, welches hier auf den Seiten einsehbar ist.

Angebot für ein Lektorat einholen

Wie kann man Lektor werden?

Melden Sie sich über den Kontakt bei mir. Ich werde dann einen Fragebogen weiterleiten, in dem einige Punkte abgefragt werden. Fertig.

Gebühren für Kopfstand.net

Wenn ein Angebot zustande kommt, steht Kopfstand.net 20% des Angebotspreises zu. Dieser wird von den Lektoren für die Vermittlung des Auftrages eingefordert.